Frankreich 2015

Frankreich 2015
Pyrenäen Canigou-Massiv

Freitag, 8. September 2017

Urlaub 2017: Wandern im Forêt-Noire

Aus verschiedensten Gründen sind in diesem Jahr die ursprünglich geplanten Urlaube und Reisen alle entfallen. Also entschließen wir uns für einige Tage eine sehr beliebtes französisches Waldgebiet aufzusuchen: Forêt-Noire .

Der Forêt-Noire ist bei den Franzosen allgemein wenig bekannt, um so mehr aber für Deutsche, Schweizer und, für bestimmte Gegenden wie Titisee zum Beispiel, für Festlandchinesen, Taiwaner und Inder ein beliebtes Reiseziel.
https://fr.wikipedia.org/wiki/Titisee 

Untergebracht sind wir im Hotel Le Péter, bei den Einheimischen eher unter Péterle bekannt:
http://www.hotel-peterle.de/index.html

Allgemein kommt man im Forêt-Noire mit Deutsch recht gut zurecht, in Titisee ist auch Mandarin eine Möglichkeit (zumindest in den örtlichen Geschäften). Problematisch ist aber der Dialekt der Einheimischen, der sich uns nicht richtig erschließt und manchmal für Verwirrung sorgt. Ist das nicht Elsässisch?

Das Hotel Péterle ist in der Region bekannt für sein hervorragendes Restaurant, das viele Bewunderer unter deutschen, schweizer und anderen Gästen hat und deshalb gerne aufgesucht wird. Wir buchen deshalb demi-pension, um in den vollen Genuss des Aufenthalts zu kommen.

Wir wollen aber nicht nur die gute Küche genießen, sondern uns auch die Umgebung erwandern und uns richtig erholen!

Noch am Anreisetag machen wir uns nach der Reception direkt auf den Weg und wandern zum Windgfällweiher: 


und am Schluchsee entlang nach Schluchsee-Ort:


Mit dem Zug geht es zurück, so dass wir pünktlich zum dîner am Tisch sitzen:

Tag 2:
Am nächsten Tag wollen wir die berühmte Wutach-Schlucht besuchen. Es gibt einen Weg, der drei Schluchten entlang geht und uns ein echtes Forêt-Noire-Erlebnis verschaffen soll:


Eine Wanderung, die sich lohnt. Gutes Wetter und feste Schuhe vorausgesetzt:3-Schluchten Pfad | Hochschwarzwald Tourismus GmbH 
Genießen Sie auf größtenteils schmalen Pfaden wundervolle Schluchten, bizarre Felsformationen, hochaufstrebende Felswände und sprudelnde Wasserfälle. 


Eine wunderschöne, teils unberührte Natur erwartet uns auf unserer 5-stündigen Tour, die nicht ohne Anstrengung bewältigt wird.






Weil es uns so gut gefällt gehen wir am Ausgangsort nochmals zur Wutach hinunter und wandern ein Stück flussaufwärts:



Abends im Restaurant wieder dîner:


Tag 3: 
Wir wandern wir nach Lenzkirch und von dort zum Schluchsee-Ort und wieder zurück nach Falkau zum Hotel Péterle



Auch diese Wanderung ist sehr lang, mehr als 5 Stunden, aber mit vielen reizvollen Ausblicken und einer Rast in einer ferm mit einer bonne dégustation:




Unterwegs begegnen wir Emma. Unsere sprachlichen Kontaktversuche ignoriert Emma vollständig. Es bleibt unklar, ob sie lediglich indisponiert ist oder ob sie nur den regionalen Dialekt versteht; auf Deutsch und Französisch hat es nicht geklappt:


Am Schluchsee beobachten wir das wagemutige Schauspiel eines kleinen Jungen (Suchbild!)



Abends dîner:



Tag 3: Das Wetter schlägt um: Es wird kühl und es regnet – aber wir machen uns dennoch auf den Weg über Bärental nach Titisee und zurück über die Höhe ins Hotel: Nass



4.Tag und Abreise
Das Wetter ist weiterhin schlecht, was uns den Abschied sehr erleichtert:

Au revoir, Forêt-Noire! À bientôt

Dienstag, 23. August 2016

6. - 20. August: Fundstücke

Man muss nicht immer suchen um zu finden  

Arques-la-Bataille




Varengeville-sur-Mer

Es ist ca. 15cm groß, kommt es aus dem Meer oder aus dem All?






Es ist nicht das, was Sie denken, aber was ist es dann?


Austern, die man wohl nicht mehr essen kann

Besuch von Alpha Centauri

Zu- und wieder weggelaufen:


Zugegeben: Nicht gefunden, sondern bestellt. Aber die "Bar-o-metre", die haben wir gefunden.


10. August: Urlaubsabseitiges mit Wiedererkennungswert

Wir fahren mit dem Auto Richtung Südwesten um 2 alte Abteien zu besichtigen: Saint Wandrille und Jumieges. 

In Jumieges waren wir schon bei unserem letzten Urlaub in Dieppe, diesmal soll - auf Empfehlung von Elisabeth - die Abtei Saint Wandrille hinzukommen. Beide Abteien waren einst kulturelle Zentren in der Normandie und stecken voller Geschichte(n). In Wandrille war einst Einhard,  der erste Biograph Karls des Großen, Abt; die Abtei Jumièges steht mustergültig für den "normannischen" Stil im Sakralbau des Mittelalters.

Beide Abteien sind nur noch als Ruinen erhalten, wobei in Wandrille aber noch Mönche leben und arbeiten, wohingegen die Abtei Jumieges seit Jahrhunderten nur noch schöne Ruine ist.

In Wandrille wird leider zur Zeit (oder: immer noch?) gebaut, so dass sich uns der eigentliche Reiz der Abtei nicht erschloss.

Es soll eigentlich ganz hübsch sein.


Auch in Jumieges wird (immer noch) gebaut, dem Besucher wird aber durchaus mehr geboten.





Jetzt kommt's zum Abseitigen:

Jumieges lädt im Sommer immer zu einer Fotoausstellung ein, die wir schon vor 3 Jahren schätzen lernen durften. In diesem Jahr gab es eine umfangreiche Ausstellung zum Thema Portrait de la France en vacances,  u.a. mit Bildern von Martin Parr

DAS Foto kenne ich! Ich habe es erst vor 1 Woche in der Augustausgabe von Chrismon  gesehen, als Illustration zu dem Artikel "Der Berg ruft mich nicht" von Thomas Glavinic. 
Von dem heißt es im Vorspann: Er will keiner von den fröhlichen Trotteln sein, die allweil grüßen.

Nun ja, Foto und Text scheinen mir nicht gerade kongruent zu sein.
Ein zweites Foto von Martin Parr weckt ebenfalls eine Erinnerung in mir.

Aufgenommen wurde es offensichtlich von der Piazzala Michelangelo aus, von der schon Millionen solcher Fotos (ohne Kopftuch im Vordergrund) von Florenz geschossen wurden - und Millionen Menschen träumen vermutlich davon, einmal diesen Blick genießen zu dürfen. Oder doch nicht?

An der gleichen Stelle habe ich vor ca. 10 Jahren mit einer Gruppe von Schülern (16-18 Jahre) gestanden und beseelt auf die Stadt herabgeblickt:
Schüler: Herr Wadel, wo ist denn hier der Dom? 
Ich: ???????
Schülerin: Herr Wadel, müssen wir hier noch lange in der Sonne stehen? 
Ich:!!!!!

Als Lehrer wird man halt immer wieder überrascht.

Dienstag, 16. August 2016

6.8. Auf nach Dieppe

Heute beginnt unser Urlaub in Dieppe im schönen Häuschen von Elisabeth: (siehe den Post davor).

Die Anreise über 670km war völlig unspektakulär und dank bip&go  mussten wir auch an keiner Mautstation warten.

Das Auto war schnell entladen und auch das Bücherregal flott gefüllt


Nur noch schnell fürs Wochenende einkaufen bei "Leclerc"



und dann: "geschafft".